Paradoxe_Intervention

Mit der Walnuss in der Hand und ihrer persönlichen Geschichte dazu stieg Simone Gehr in ihr Thema ein. Die Walnuss erinnert sie immer daran, dass Vieles zusammentrifft, wenn Menschen Entscheidungen treffen. Zusätzlich zu den berühmten ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) beeinflussen Bewertungen, Präferenzen und Erfahrungen unsere Entscheidungen. Irrtümer sind vorprogrammiert, suboptimale Lösungen oder gar Blockaden können das Ergebnis sein.

Was also tun, wenn nichts vorwärtsgeht?

Hier kommt die Paradoxe Intervention ins Spiel, eine Methode aus der systemischen Toolbox, die einen Perspektivenwechsel auf Hindernisse, Risiken und Blockaden bewirkt. Wie man diese Methode beispielsweise für das Risikomanagement nutzen kann, lässt Frau Gehr die Zuhörerinnen und Zuhörer während einer 20-minütigen Workshop-Einheit erleben. Auch wenn es nicht jeder/-m auf Anhieb leichtfiel, quasi um die Ecke zu denken, hatten die Arbeitsgruppen jede Menge Spaß, die Methode auszuprobieren.

Im Kurzdurchlauf geht die Methode so: Frage stellen, Input sammeln, Karten an Pinnwand clustern, Ergebnisse bewerten, die Wichtigsten auswählen, Gegenmaßnahmen definieren. Wer mehr darüber wissen möchte, kann diese Methode und vieles mehr nachlesen im Buch „Systemische Werkzeuge für eine erfolgreiches Projektmanagement“, Springer Gabler, 2018, das Frau Gehr mit drei weiteren Mitgliedern der GPM-Fachgruppe "Systemisches Projektmanagement und Changemanagement" geschrieben hat.

 

Sonja Rechthaler für das pm forum augsburg

 

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